Wildpark Kaiserslautern – ganzjährig aktiv

Zum Wildpark Kaiserslautern kommen wir eher selten. Man kann fast sagen im Mehrere-Jahre-Rhythmus. Warum weiss ich nicht. Denn es ist immer wieder schön, wenn wir heimgehen. Dann wird beschlossen, dieses Ziel öfters ins Auge zufassen. Aber das geschieht irgendwie dann doch wieder nicht.

Man kann auf verschiedenen Wegen ankommen, unsere Top 3 Startpunkte:

… mit dem Auto oder zu Fuß aus der Stadt aus. Der Förderverein Wildpark gibt noch weitere Alternativen an.

Wir waren heute komplett zu Fuß unterwegs: Vom Stadtpark bis Parkplatz gegenüber Quack, dann hoch zum Wildpark, runter zum Betzeberg und wieder nach Hause an den Stadtpark. Wir, das waren heute ausnahmsweise 2 Erwachsene, 0 Kinder – ab spätestens 10 Jahre ist diese Strecke aber auch für sie ohne Nölerei zu schaffen.

Den heute zurückgelegten Weg kann man auch problemlos mit dem Kinderwagen bewältigen. Einzig ein paar Wege im Wildpark sind wurzelig / steinig. Hier gibt es dann auch Alternativen. Ein Plan hilft. Ältere Damen haben wir mit Stöcken / Krückstöcken gesehen. Wir waren begeistert über ihre Fitness und ihr Durchhaltevermögen.

Den Weg ab Casanusstraße und ab Voltrairestraße habe ich mit den Kids zu Fuß bestritten, als sie ca. 4 Jahre alt waren. Die Kleinste war dann in einer Bauchtrage oder dann ab einem Jahr in der größeren Rückentrage. Zumindest den Weg von der Casanusstraße aus würde ich nicht mit dem Kinderwagen wählen.

Den Weg selbst findet man mittlerweile gut. Schilder helfen:

Im Wildpark gibt es feste Fütterungszeiten. Ansonsten darf man nicht immer selbst Mitgebrachtes verfüttern. Bitte auf die Schilder an den einzelnen Gehegen achten!

Weitere Informationen bieten wie schon oben erwähnt der Förderverein Wildpark Kaiserslautern, aber auch die Stadt Kaiserslautern.

Weitere Ideen kann man der Rundwanderwegkarte entnehmen:

Wer auf Toilettenbesuche achten muss, hier noch ein paar Tipps, was ggf. auf der Wegstrecke liegt:

Schlechtwetterprogramm-Kombi: Austoben + Chillen

Schlechtes Wetter ist kein Problem mit der passenden Kleidung. Doch manchmal möchte man keine Wanderung unternehmen, auf keinem nassen Spielplatz rumturnen, sich in kein Schwimmbad begeben und auch kein Kulturprogramm (Kindertheater, Kindermuseum) absolvieren. Manchmal möchte man einfach nur mit wenig Aufwand drinnen etwas unternehmen, wobei die Kids sich schon austoben sollten. Gleichzeitig möchte man wenig Gepäck anreisen, am Ende keinen Wäscheberg produziert haben und dazwischen gerne noch bei einem Kaffee ein Erwachsenenspräche geführt haben. Wenn das Ambiente dabei vernachlässigbar ist, dann empfehlen sich Indoor Spielplätze.

In Kaiserslautern und Umgebung gibt es zwei Indoor Spielplätze: Die Kinder Spiel & Spaß Fabrik befindet sich am Stadtrand von Kaiserslautern. Das Yabadoo befindet sich nur wenige Kilometer entfernt.

Wir waren bislang meistens im Yabadoo. Die Spielgeräte fanden die Kinder dort etwas besser. Wir Erwachsene konnten kaum Unterschied feststellen: Der Lärmpegel ist überall hoch, der Kaffee ist nicht gut, es gibt Fast Food. Trotzdem kommen alle glücklich nach Hause. Die Kinder sind ausgeglichen, da sie sich austoben konnten. Und sogar weit mehr als es auf einem nassen Spielplatz oder im Wald möglich gewesen wäre. Wir Erwachsene sind entspannt und geduldiger, da wir auch mal in Ruhe reden und einfach mal den Kids beim Toben zuschauen konnten.

Die beste Zeit für Indoor Spielplätze war, als die Kids 2/5/7 Jahre alt waren. Ab der 5. Klasse finden die Kids andere Aktivitäten besser: Bouldern, Trampolinhalle, Kino,…

Wer in der Nähe wohnt, für den bieten sich die Indoor Spielplätze auch gut zum Geburtstagsfeiern an. Die Angebote variieren. Auf den Homepages steht meist, ob und was man mitbringen darf. Zu Socken, Deko und Müll gibt es oft Regelungen, hier sollte man noch einmal explizit nachfragen.

Zoo Kaiserslautern – erstaunlich vielfältig

Mit Kindern in den Zoo – ist bei uns leider nur (noch) für die Altersgruppen bis 10 Jahre und dann wieder ab ca. 50 Jahre interessant. Ob letztere nur wegen der Enkel Interesse zeigt bleibt unklar.

Quelle: zoo-kl.de

Der Zoo Kaiserslautern bietet jedenfalls einiges. Neben dem Klassiker, Tiere in ihren Gehegen bei ihrem Zeitvertreib zuzuschauen, gibt es eine tolle Flugschau, einen Waldlehrpfad und Gebäudebauweisen aus längst vergangenen Tagen. Im Affenhaus und im Bistrot kann man sich an kalten Tagen aufwärmen. Der Kinderspielplatz bietet einen schönen Abschluss.

Übers Jahr verteilt gibt es viele verschiedene Aktionen. Es lohnt sich, den Veranstaltungskalender im Auge zu behalten. So sind Ostern im Zoo oder auch die Nacht im Zoo sehr zu empfehlen. Ein Ferienprogramm und Kooperationsangebote mit Kindergärten runden das Angebot ab.

Quelle: zoo-kl.de

Wer mit dem Auto anreist, sollte sich vorher einen Überblick über die Parkplätze verschaffen. Alle haben ihre Vorteile: kurze Wegstrecke zum Eingang, vorbei am Ententeich oder vorbei an einem Spielplatz. Je nach Alter und spontanem Interesse der Kinder haben wir es auch schon mal nicht bis zum Eingang geschafft.

Stadtpark Kaiserslautern – Treffpunkt für Jung und Alt, jeden Tag und zu jeder Jahreszeit

Zum Stadtpark Kaiserslautern haben wir eine ganz besondere Verbindung. Als wir nach Kaiserslautern gezogen sind, waren wir zunächst fast jeden Nachmittag im Stadtpark. Damals waren die Kids 1 + 3 Jahre alt.

In dem Alter buddeln sie vor allem im Sand, schaukeln und wippen oder spielen einfach auf der Wiese. Auf den Wegen fahren Kinder gerne Laufrad, Fahrrad oder Roller. Das wird von allen Besuchern bei Kindern akzeptiert, auch wenn Schilder auf ein Fahrradverbot hinweisen. Schließlich gibt es sonst wenig Möglichkeiten für die Kids, sich mit dem Fahrrad frei zu bewegen.

Quelle: kaiserslautern.de

Wenn die Kids älter sind, erklimmen sie die futoristischen und bisweilen herausfordernden Klettergeräte und die Spitze des Kletterturms. Im Herbst werden Blätterberge gebaut, Drachen steigen gelassen und allerlei Bastelmaterial gesammelt (Eicheln, Kastanien, Blätter,..). Im Winter werden Schneeengel kreiert, riesige Schneemänner oder massige Schneeburgen gebaut. Und es wird natürlich die kleinen Hügelchen hinuntergerodelt. Im Frühjahr erfreuen sich viele am Rennen durch die Fontainen oder am Matschespielplatz. Insbesondere an warmen Tagen, wenn die Freibadsaison noch nicht gestartet hatt, bietet der Stadtpark eine schöne Anlaufstelle. Mit älteren Kindern kann man dann auch auf einer Picknickdecke und einem guten Buch einen ganzen Tag im Park verbringen.

Quelle: kaiserslautern.de

Unsere Kinder sind mittlerweile 9, 12 und 13 Jahre alt. Sie spielen jetzt gerne Tischtennis an einer der beiden Platten odet Fußball auf dem eingezäunten Bolzplatz. Die Klettergeräte sind aber immer noch toll, da man durch Variationen den Schwierigkeitsgrad erhöhen kann.

Es gibt auch einen Bouleplatz. Wir Erwachsene spielen hier gerne an lauen Sommerabenden in den Ferien. Die Temperatur ist angenehm, die Kids können lange aufbleiben und man ist vom Tag recht träge. Wir nehmen uns dann meist einen Rosé mit, manchmal auch ein Abendessen Picknick und lassen die Kids im Park toben. Oft klingt verschiedene Musik über die Wiese – von Schüler und Studenten, aus der Box oder selbst live erzeugt. Es kommt dann bisweilen Festivalstimmung auf.

Für die Aktiven unter Euch Lesern: Man kann auch gut um den Stadtpark joggen. Und man ist nie alleine dabei. Manche kombinieren dies mit Yoga oder ergänzenden Kraftübungen.

Mittlerweile gibt es eine kostenpflichtige Toilettenanlage. Im Sommer kann man an mobilen Wagen Eis kaufen. In Laufweite gibt es einen Kiosk. Wir bringen allerdings immer unsere Versorgung incl. Kaffee immer selbst mit.

Schlechtwetterprogramm? – Spaßbad und/oder Sauna geht immer!

Rund um Kaiserslautern gibt es einige Spaßbäder. Am besten finden wir das monte mare in Kaiserslautern, das miramar in Weinheim und das Calypso in Saarbrücken. Ganz unten findet Ihr noch Infos zu den Hallenbädern in Ramstein-Miesenbach und in Kirchheimbolanden sowie der Sauna in Bad Kreuznach.

In allen drei Bädern kann man sich auch aufteilen. Ein Elternteil kann in die Sauna gehen und sich ggf. auch bei einer Massage verwöhnen lassen. Der andere kümmert sich ums Kinderprogramm. Unsere Kinder bewegen sich frei seit sie 8 Jahre alt sind, damit ist das mit dem Kinderprogramm überflüssig geworden. Ein gutes Buch und vielleicht Bahnen schwimmen ist dann immer mein Programm während mein Mann sich in die Sauna verabschiedet. Einzig im miramar gibt es kein Schwimmerbecken, was aber nicht schlimm ist. Dann freue ich mich über einen Tag mit meinem Buch. Im miramar sollte man jedoch früh anreisen, um noch eine der wenigen Relaxliegen zu erhaschen. Sonst kann es für den ganzen Tag unbequem werden mit Buch lesen. Es gilt in Weinheim Handtuch-Reservierung – wer also einmal sein Handtuch auf eine Liege legt, darf für den restlichen Tag diese Liege für sich beanspruchen. Auch wenn das offiziell gar nicht erlaubt ist.

Quelle: Rutscherlebnis

Essen kann man sich in alle Bäder mitbringen. Man kann aber auch im Bistro essen. Wir nehmen uns immer einen Snack und Wasser mit. Das reicht nicht für den ganzen Tag, weshalb wir uns immer zu bestimmten Uhrzeiten im Bistrot zusammenfinden für ein Mittagessen und ein Nachmittagssnack.

In Kaiserslautern gibt es in den Ferien im Sportbecken immer einen Climbing Parkour. Das kommt bei den Kids ab ca. 8 Jahren gut an. Die Schwimmer haben dann immer noch genug Platz zum Schwimmen und der Sprungturm wird auch immer mal wieder geöffnet. Ein schöner Kompromiss. Im miramar wird eine Kletterinsel im Schwimmerbereich des Wellenbades aufgebaut. Im Calypso hatten wir bislang noch keine Klettermöglichkeit entdeckt.

Quelle: monte mare

Wer mit ganz kleinen Kindern unterwegs ist, für den ist das monte mare am geeignetsten. Es gibt erstaunlich viele Wickeltische und das Babybecken ist großartig. Man kann mit den Kleinen auch in ein Außenbecken und an den Rand des Wellenbades. Im Sportbad ist oft das Nichtschwimmerbecken extra aufgeheizt, wenn Babyschwimmen stattgefunden hat. Es fühlt sich tatsächlich wie in der Badewanne an! Dies ist aktuell donnerstags, der Tag kann jedoch variieren. Also einfach ausprobieren.

Unsere Kids (9/12/13) finden es im Calypso und im miramar am besten. Die Rutschen bzw. der gesamte Freizeitbad Bereich ist in Saarbrücken im Cylypso schöner gestaltet. Das miramar besticht mit Rutschenangebot (11 Stück!!!) und Lasershow zur Abenddämmerung.
Ich finde das Schwimmbad in Kaiserslautern am besten und scheue oft die lange Fahrt. Wer in die Sauna möchte, sollte insbesondere bei trockenem Wetter ins miramar gehen. Dann kann man den schönen Außenbereich mit Seeanbindung nutzen.

Wer in ein Schwimmbad gehen mag, ist im Azur in Ramstein-Miesenbach oder im KiboBad in Kirchheimbolanden gut aufgehoben. In Kirchheimbolanden ist es günstiger und gerade das bespielbare Piratenschiff ist bei den Kleineren sehr beliebt. Ich bevorzugte das Bad in Ramstein-Miesenbach als die Jüngste noch in der Babyschale war. Mit drei Kindern im Alter von 0/3/4 ist es logistisch einfacher. Ich bestehe immer auf das abschließende Duschen bei den Kids, was im Azur einfach besser gelöst ist: Es gibt eine Dusche mit Sitz für die Kleinsten und die Babyschale kann in der Duschmitte auf ein stabiles Regal gestellt werden. Beide Bäder biete mittlerweile auch Saunen an, die wir noch nicht getestet haben.

Wer ohne Kinder in der Region unterwegs ist oder als Familie den Tag komplett getrennt verbringen will, dem empfehle ich noch das Bäderhaus in Bad Kreuznach. Die Saunalandschaft lädt zum Entspannen und Relaxen ein, für Kinder ist das Angebot leider nichts.

Pfälzer Sonntagsausflug – Spielplatz + Wein(wanderung)

In der Pfalz bzw. in der Rhein-Neckar-Metropole gibt es eine Reihe der sogenannten Alla Hopp Parks. Sie sind von der Dietmar-Hopp-Stiftung in Zusammenarbeit mit 19 Gemeinden ins Leben gerufen worden. Eine Übersicht findet man hier: http://alla-hopp.de/19x-alla-hopp/19-alla-hopp-standorte/

Gestern waren wir zunächst im Alla Hopp Park in Grünstadt. Er ist von einem Parkplatz zweigeteilt. Der erste Teil ist für Kids bis 10 Jahre ideal. Man kann im Sand buddeln, mit Wasser rumplanschen, klettern, ganz unterschiedlich schaukeln und in einem Drehteil einen Drehwurm bekommen. Die Kids (9+12) fanden es toll. Noch besser fanden sie allerdings den zweiten Teil mit Bewegungsgeräten, Skaterbahn, Bolderfelsen, Balancierbalken und zwei kleinen Trampolinen. Eine Toilettenanlage macht den Besuch gerade mit den Kleinsten entspannter. Für die Erwachsenen gibt es in beiden Teilen viele Sitzgelegenheiten. Im ersten Teil können sie in einer Eltern-Kind-Schaukel auch mitschaukeln, im zweiten Teil können sie sich tatsächlich auch selbst sportlich betätigen. Gerade scheint das Angebot noch erweitert zu werden, es scheint noch angebaut zu werden. Wir sind gespannt, wie es wird.

Im Anschluss waren wir auf dem Alla Hopp Spielplatz in Deidesheim. In Deidesheim ist alles kompakter als in Grünstadt. Man muss auch nicht von einem Teil in den anderen Teil „umziehen“, da der Parkplatz angrenzt und nicht trennt. Es gibt tolle Versteckmöglichkeiten, auch wenn die Elemente fast identisch sind. Die Kids können viel freier und in allen Altersklassen zusammen auf dem Gelände spielen. Als Eltern kann man sich auf einer der vielen Bänke niederlassen. Am besten ist es auf dem Hügel inmitten eines kleinen Wingerts. Erhöht sitzend kann man den Blick über den Spielplatz schweifen lassen und sogar noch etwas weiter. Eine perfekte Versorgungsstation für die Kids und eine gute Möglichkeit, auch mal in Ruhe ein kurzes Erwachsenengespräch zu führen.
Und wenn es einmal regnen sollte, kann man sich gut unterstellen. Wir haben bspw. spontan Tennis und Ball unter dem großen, überdachten Areal gespielt als es anfing zu regnen. Eine echte Empfehlung!

Man kann beide Parkbesuche auch gut mit einem Abstecher bei einem Winzer verbinden. In Grünstadt kenne ich jetzt kein Weingut. Hier würde ich dann zum Petri im nahen Herxheim am Berg fahren. In Deidesheim würde ich bei von Winning oder bei Reichsrat von Buhl einen Abstecher machen. Die Mädels unter Euch müssen in dem Fall unbedingt den Rosé Sekt von Buhl probieren!!! Einer meiner Lieblingssekte momentan!

Oder man unternimmt eine Wanderung durch die angrenzenden Weinberge. Ein Roller macht für die Kids dabei durchaus Sinn, da sie viel motivierter sind und am Ende auch auf der Skater Bahn in den Parks sich noch etwas mehr austoben können.

Unsere Provence

Über dem Plage de Cassis mit Blick auf Baie de Cassis

Wir waren mit unseren drei Kids nun schon zweimal in Aix-en-Provence: 2018 und 2019 jeweils im Juli. Sie waren zu dem Zeitpunkt 8/11/12 bzw. 9/12/13 Jahre alt.

Zudem waren wir vor fünf Jahren etwas südöstlicher an der Côte d’Azur sowie kinderlos im kleinen Bergdorf Bonnieux.

Aix-en-Provence fanden wir bislang am günstigsten gelegen. Man kann in und um die Stadt viel unternehmen. Das Meer als auch die Erhebungen des Luberon sind in einer für die Kinder noch angenehmen Zeit mit dem Auto zu erreichen. So auch Avignon mit seinem jährlich im Juli stattfindenden Theaterfestival, das eine gute Auto-Stunde entfernt liegt.

Mit kleineren Kindern finden wir die Côte d’Azur mit ihren kinderfreundlichen Stränden großartig. Wir waren konkret in Le Lavandou und haben viele Sandburgen unter Palmen gebuddelt. Auch kann man sich als Eltern auch gut aufteilen: Einer hatte mit den Grundschulkindern Bootstouren unternommen, während unsere Kleinste mit dem anderen Elternteil weiter im Wasser und am Strand rumtollte.