Indoor Bouldern – kann ganz schön anstrengend sein!

In Kaiserslautern gibt es eine Kletterhalle und eine Boulderhalle. Man kann sich in beiden Hallen Schuhe ausleihen. Die Preise sind ähnlich, wobei es in der Boulderhalle auch eine Familienkarte gibt. In der Boulderhalle kann man zusätzlich ein Event wie bspw. einen Geburtstag ausrichten oder besondere Kurse wie bspw. einen Yoga Kurs besuchen.

Bislang waren wir nur in der Boulderhalle. Wie auch unsere Freunde sind wir begeistert: Die Einweisung ist hilfreich, das Personal ist nett und freundlich. Man bekommt immer geholfen, insbesondere wenn man noch ungeübt ist. Für jedes Alter bzw. Schwierigkeitsklasse gibt es einen passen Parcours. Für die Kleinsten gibt es auch einen eigenen Kletter- und Spielbereich.

Quelle: http://www.rocktown.eu

Die älteren können in den Pausen bspw. Tischfußball spielen, ansonsten gibt es genügend Ausruhmöglichkeiten.

Quelle: http://www.rocktown.eu

Man kann sich seine Verpflegung selbst mitbringen oder Getränke und Snacks wie Muffins und Brezeln bis hin zu Pizza vor Ort kaufen. Es gibt getrennte Umkleideräume und Duschen, wobei wir letzteres noch nicht getestet haben.

Die Tageskarte gilt tatsächlich den ganzen Tag. Man kann also auch morgens zum Bouldern kommen, dann einkaufen oder anderes in der Stadt tun und dann wieder kommen. Sehr praktisch, denn es ist tatsächlich recht anstrengend für Untrainierte den ganzen Tag an der Wand entlangzuhangeln.

Quelle: http://www.rocktown.eu

Und für alle, die schon Mal da waren: Die Parcours werden ständig geändert. So wird es auch nie langweilig.

Drive in Supermarkt – schneller geht Einkaufen nicht

Drive in kennt man von Fastfood Ketten. Mittlerweile bieten auch Supermärkte auch dieses schnelle und bequeme Prozedere an. In Aix-en-Provence haben wir dies bei Carrfour genutzt. Es gibt folgende Rahmenbedingungen (siehe auch Webseite):

  • Eine personalisierte Anmeldung ist verpflichtend
  • 2 Stunden vor Abholung muss die Bestellung abgesendet sein.
  • Man einen der vorgegebenen 30 Minuten Zeitslots zur Abholung wählen.
  • Die Bezahlung erfolgt bei Bestellung.
  • Zur Abholung benötigt man die mit der Bestellbestätigung erhaltene Abholnummer.
  • Zur Abholung führt man beim Carrfour in einen ausgeschilderten Drive Bereich.
  • Der Einkauf wird in Papiertüten verpackt. Ggf. muss man eine Kühltasche bereithalten.
  • Die Abholung muss per Unterschrift bestätigt werden.
  • Ein Trinkgeld wurde nicht akzeptiert.

Und was hatten wir jetzt davon?!? Viieeel mehr Urlaubszeit 🙂

  • Statt zu fünft im Supermarkt alles zusammenzusuchen hatte dies nur einer von uns vorab tun müssen. Das geht auch bequem am Vorabend ohne quengelnde Kids.
  • Man kann die Abholung bequem ans Ende eines Ausflugs legen, da der Supermarkt direkt an einer Autobahnabfahrt liegt.
  • Man kann sich auch einfach aufteilen: Vier werden zum Markteinkauf oder noch besser zum Eis essen abgesetzt und einer holt noch den schweren Supermarkt Einkauf.

Aufpeppen eines scheinbar langweiligen Sonntagsausflugs

Sonntagsausflug in ein Bergdorf. Klingt für Kids äußerst öde. OK, wir haben die Kritik ernstgenommen, haben motiviert und sind trotzdem nach Bonnieux im Luberon gefahren. Der Weg dorthin war etwas kurvig, was nicht jeder unbedingt verträgt, auch die Serpentinen hoch in das schöne Bergdorf muss man fahren bzw. als Beifahrer ertragen können. Erstaunlich waren die vielen Radfahrer, die sich ebenfalls tapfer den Berg hinauf begaben.

Die Gassen von Bonnieux sind typisch für ein provencalisches Bergdorf recht eng, man überwindet auf kurze Distanz einige Höhenmeter, es gibt viele Einbahnstraßen, zum Teil auch Ampeln, sodass der Verkehr an Engpässen geregelt wird. Dies war vor ca. 20 Jahren noch nicht so, auch gab es damals nicht viele Bistrots und Restaurants. Der Ort ist zum Glück weiterhin nicht sonderlich touristisch, obwohl hier der Kinofilm Swimming Pool gedreht worden ist. So sind die Boutiquen auch sonntags geschlossen.

Da wir zur Mittagsessenszeit angekommen sind, haben wir uns zunächst im Bistrot Le Terrail einen schönen Tisch mit Aussicht aufs Tal und den Mont Ventoux gesucht. Die Speisekarte ist klasse, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt auch eine Tageskarte, die am Eingang steht und dann vom Kellner netterweise noch einmal wiederholt wird. Da es ein extrem heißer Tag war, habe ich mich für Melonen mit Schinken von der Tageskarte entschieden, mein Mann und unser Sohn wählten jeweils einen Fisch mit Reis und Ratatouille, die Mädels teilten sich eine Wurstplatte. Bereits bei der Bestellung fragte die Kellnerin, ob die Platte nicht vielleicht zu groß sei. Wir wunderten uns, aber tatsächlich: Die Platte war riesig. Wir naschten alle am Ende noch gemeinsam davon. Schön war, dass sie eine Mischung aus regionalen Wurstwaren und erwarteten Wurstenwaren wie Paraschinken enthielt, garniert mit verschiedenen Naschereien wie eingelegten, getrockneten Tomaten und Gurken. Brot wurde unaufgefordert nachgereicht. Auch lecker war, dass die Saucen der beiden Fischgerichte vollständig unterschiedlich waren: Vanille-Sahne-Sauce und eine Zitronen-Sahne-Sauce.

Dann ging es endlich auf Entdeckungstour: Wir besichtigten die Kirche im Tal, die aus Spendengeldern gebaut worden war. Diese „neue“ Kirche soll vor allem gebaut worden sein, weil die alte Kirche auf dem Berg so schwer zugänglich ist. Interessant: Die Spender sind mit gespendetem Betrag rechts neben dem Altarraum gerahmt aufgelistet. Soviel zu Datenschutz in der damaligen Zeit und selbstlosen Spendern 😉

Wer eine örtliche Toilette sucht, findet diese auf dem Weg vom Bistrot zur Kirche.

Wir umrundeten dann das Dorf, gingen in Gängen unter Häusern hindurch, gingen steile Stiegen hoch, bis zur höchsten Stelle und serpentinenartige Wege wieder runter. Es war recht anstrengend bei der Hitze, aber die Brunnen auf dem Weg ludten zum Kühlen ein.

Auch ein Halt in der Eisdiele Les Glaces du Tinel mit Plätzen unter einem grünen Blätterdach lud zum Verweilen ein. Die Besitzer sind sehr kinderfreundlich, das Eis ist selbstgemacht und vor allem lecker. Eine echte Empfehlung!

Wer sich die „alte“ Kirche auf dem Berg von innen anschauen möchte, muss wissen, dass um eine Spende für die Besichtigung der Kirche gebeten wird. Bei uns saß der Pfarrer und ein Mitglied aus der Gemeinde daneben und schienen das Prozedere zu überwachen. Ich fand dies recht skuriel, wir hilten uns trotzdem an die Bitte.

Schön ist es, auch noch um die Kirche herum ans Ende der Bergspitze zu gehen. Man findet ein kleines Sammelsurium an kleinem Gebauten vor, was ich neben dem Ausblick, der sich einem von dort bietet, recht interessant fand:

Wer mit Kleinkindern unterwegs ist, für den lohnt sich ebenfalls der Gang um die Kirche. Man findet eine ummauerte Picknickwiese mit Sitzmöglichkeiten und Tischen vor. Ich würde dann den Bistrot Besuch weglassen und vielmehr oben auf dem Berg picknicken und kleineres Spielzeug mitschleppen, sodass die Kids auf der Wiese spielen können und sich die Erwachsenen vielleicht doch mal kurz in Ruhe unterhalten können. Ein Versuch wäte es mir jefenfalls wert 😉

Letztendlich fanden es die Kinder doch nicht so schimm und bewerteten den Tag sogar als „schön“. (yeah!)

Schlechtwetterprogramm: Springen so hoch man kann!

Es gibt auch in Aix-en-Provence eine Trampolinhalle (Webseite). Die Fotos im Netz überzeugten die Kids leider nicht. Sie verglichen sie mit denen der Trampolinarena bei Wiesbaden (Webseite). Alle Bewertungen zu dieser näher gelegenen Trampolinhalle waren jedoch durchaus positiv!

Per Google Maps Suche wird man ja immer schnell fündig (Suchwort = jump). So guckten wir uns zunächst die nächstgelegenen Angebote an. Es gibt sogar in ca. 1 Autostunde Entfernung von Aix ein Funpark mit Wassertrampolin, Wasserparcourt und coolen Wasserrutschen. Die Fahrstrecke, der Tagespreis und vor allem das Wetter hielten uns Erwachsene jedoch davon ab. Vielleicht beim nächsten Mal? Für alle Interessierte, hier geht es zur Webseite.

So haben wir uns letztendlich für die Trampolinhalle bei Marseille entschieden, den You Jump! Trampoline Park. Die Halle selbst war jetzt nicht so groß wie die Kids es auf den Fotos erwartet hatten, die Kids hatten auf jeden Fall mächtig Spaß!

Gut war, dass wir super früh da waren. Da durften die Kids ausnahmsweise eine halbe Stunde früher losspringen, da die drei die einzigsten waren – aber nicht weitersagen! 😉

Weitere Details findet man auch auf Facebook.

Unsere Provence

Über dem Plage de Cassis mit Blick auf Baie de Cassis

Wir waren mit unseren drei Kids nun schon zweimal in Aix-en-Provence: 2018 und 2019 jeweils im Juli. Sie waren zu dem Zeitpunkt 8/11/12 bzw. 9/12/13 Jahre alt.

Zudem waren wir vor fünf Jahren etwas südöstlicher an der Côte d’Azur sowie kinderlos im kleinen Bergdorf Bonnieux.

Aix-en-Provence fanden wir bislang am günstigsten gelegen. Man kann in und um die Stadt viel unternehmen. Das Meer als auch die Erhebungen des Luberon sind in einer für die Kinder noch angenehmen Zeit mit dem Auto zu erreichen. So auch Avignon mit seinem jährlich im Juli stattfindenden Theaterfestival, das eine gute Auto-Stunde entfernt liegt.

Mit kleineren Kindern finden wir die Côte d’Azur mit ihren kinderfreundlichen Stränden großartig. Wir waren konkret in Le Lavandou und haben viele Sandburgen unter Palmen gebuddelt. Auch kann man sich als Eltern auch gut aufteilen: Einer hatte mit den Grundschulkindern Bootstouren unternommen, während unsere Kleinste mit dem anderen Elternteil weiter im Wasser und am Strand rumtollte.

Auspowern im Kletterpark in Aix-en-Provence

Im Kletterpark in Aix-en-Provence können sich die Kids so richtig auspowern: Es gibt mehrere Routen, die abhängig der Körpergröße freigegeben sind. Praktisch ist, dass es ein Testseil im Eingangsbereich gibt. So können die Kids selbst überprüfen, ob sie sich in der entsprechenden Höhe absichern könnten.

Die Einweisung ist auf Französisch und Englisch möglich und findet auf zwei Teststrecken parallel statt. So konnten die Kids die Einweisung super schnell absolvieren.

Die Routen selbst sind zum Teil anspruchsvoll, machten den Kids aber richtig Spaß! Man muss mindestens zwei Stunden einrechnen, da meist zwei bis drei Routen geklettert werden. Mit unseren Kids waren wir mit Essenspause und bis zu vier Routen insgesamt vier Stunden im Kletterpark.

Das Sicherungssystem ist gut: Es gibt einen Beckengurt an dem die Beinschlaufen hängen, die üblichen zwei Haken und die Rolle. Man erhält zusätzlich Handschuhe. Nach Pausen wird vom Kletterpark Team der Sitz der Gurte überprüft. Sollten die Kids durchhuschen, werden sie trotzdem eingefangen und kontrolliert. Und die erwachsenen Begleitpersonen werden informiert. Finde ich gut.

Check: Wer darf auf welchen Routen in die Bäume?

Für die wartenden Eltern, die nicht in die Höhe mitwollen, gibt es genug schattige Sitzplätze. Meiner war im Eingangsbereich, so bekam ich von der Berieselungsanlage bei der starken Hitze auch immer eine kühle Brise ab.Wir haben ausreichend Verpflegung mitgenommen. Es gibt genug Picknicktische mit Bänken, an denen man dies in Ruhe essen kann. Am Verkaufsstand gibt es eine kleine Auswahl an Kaffee, Kuchen und Wassereis.

Die Sanitäanlage (2 Toiletten, Waschbecken, Spiegel) war sehr sauber.


Eintrittspreise:

  • Kleinkinder (3-5 Jahre): 10 Euro
  • Kinder (6-7 Jahre): 12 Euro
  • Juniors (8-11 Jahre): 14 Euro
  • Teens+Erwachsene (ab 12 Jahre): 17 Euro
  • Studierende: 15 Euro

Das Studentenangebot gilt NICHT für Schüler. Das fanden wir schade, in manchen Kletterparks gibt es dann einen Familienrabatt. Hier leider nicht.

Es wir nur Bargeld angenommen!


Preise Verkaufsstand (Auswahl):

  • Kleiner Kaffee – 2,50 Euro
  • Kleines Wassereis – 1 Euro
  • Großes Wassereis – 2 Euro

Öffnungszeiten

Januar: 13-17h (Sa, So, Schulferien der Zone B)

Februar: 10-17.30h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B)

März: 10-18h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B)

April: 10-18.30h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B, Feiertag)

Mai: 10-19h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B, Feiertag)

Juni: 10-19h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B)

Juli: 10-19h (täglich)

August: 10-19h (täglich)

September: 10-18.30h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B)

Oktober: 10-18h (Mi, Sa, So, Schulferien der Zone B)

November: 13-17.30h (Sa, So, Schulferien der Zone B, Feiertag)

Dezember: 13-17h (Sa, So, Schulferien der Zone B


Adresse

Indian Forest Aix

Chemin du Viaduc

13100 Aix-en-Provence

Tel.: +33 6 29 28 23 77

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Mädelstag: Kleine Shoppingtour in Aix-en-Provence

Mit Mädels ab 11 Jahren kann man sehr gut shoppen gehen. Als Ausgangspunkt eignet sich das Parkhaus an der Rotonde. Über dem Parkhaus findet man mit der Mall „Les Allees“ alle Standart Shops wie H&M oder Levi’s, die die Teens mögen. Weiter in Richtung Altstadt und Rathaus findet man viele schöne Modeboutiquen, die Mutter und Tochter gefallen. Im Juli geben viele Läde Rabatte, so macht es noch etwas mehr Spaß. Wir waren konkret shoppen bei

  • H&M
  • Levi’s
  • Desigual
  • COS
  • Petit Bateau
  • Cosmoparis

Bei den vielen Seifengeschäften haben wir uns für „Les Savonneries Du Soleil – Savon De Marseille“ entschieden. Die Preise sind moderat, die Qualität ist gut (Vergleichstest aus dem Vorjahr bestanden!) und die Auswahl passt zu uns. Man kann auch schöne Souveniers kaufen, neben Seife gibt es Öle und Lavendelsäckchen.

Für meinen Mann gab es noch ein Opinel Klappmesser als Standard Picknickmesser für Urlaube. Den Messerladen in der Altstadt hatten wir uns leider nicht gemerkt, sollte aber in jedem Messergeschäft für ca. 8 Euro erhältlich sein. Ist auch ein schönes Mitbringsel statt die Standardflasche Wein für die Herren.

Praktisch für den Urlaub ist auch der Kauf einer einfachen Tischdecke. Dann ist egal wie die Picknicktische aussehen. Das haben wir uns gleich mal bei den Franzosen abgeguckt 🙂 Fündig wird kann man hier gefühlt an jeder Straßenecke werden.